Idefix' Reisen
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Der perfekte Sonnenuntergang einmal anders...

8/15/2025

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Wir kommen gerade von unserem Lieblingsitaliener hier, der in Cadzand-Ort ist, das L'Angolo. Dort haben wir uns zum Beinah-Ende des Urlaubs verwöhnen lassen und wie bisher immer, sehr lecker zu Abend gegessen. Das Lokal ist einfach zu empfehlen und wenn man uns hier im Hafen besucht, dann ist es aus unserer Sicht ein Muss, dort vorbei zu schauen.
Wir versuchen immer mit dem Rad die 2,5 km zu fahren und auf dem Rückweg steht der Sonnenuntergang an. Obwohl er heute ein wenig anders ist. Ich hatte ja im vorletzten Post gesagt, er ist hier immer perfekt, nur hin und wieder sind auch mal ein paar Wolken im Weg und irgendwie ist er dann trotzdem perfekt. Oder die Meeresbewohner oder Meeresnixen machen ihn perfekt. 
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Einfach mal eben segeln gehen

8/14/2025

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Das Sommerwetter ist im Moment ein wenig gemischt, aber hier an der Küste einfach super. Nachts ist es noch recht kühl und man gut schlafen. Tagsüber haben wir morgens meistens ein paar Wolken und viel Feuchtigkeit an Deck, die die Sonne mal früher, mal später auflöst und für blauen, klaren Himmel sorgt. Dann wird es auch nahtlos richtig schön warm. Damit wir die Wärme gut aushalten können, kommt in der Regel eine Meeresbrise dazu, die die kräftige Sonne erträglich macht. 
Heute haben wir recht spät gefrühstückt und der Tag ist bis zum frühen Nachmittag ein wenig vor sich hin getrieben. Dann aber sind wir bei einer noch kräftigen Westbrise ausgelaufen und segeln gegangen. Es ist einfach schön, wenn man an Bord ist und mal so eben alles verstaut und seeklar macht. Danach hüpft der Idefix um so lieber über die Wellen und segelt mit Genuss das Unendlichkeitssymbol ins Meer. Planen können hätten wie den Trip so nicht, er ist einfach entstanden und steht für das Segeln, das es immer schon gab und immer geben wird.
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Auf nach Cadzand

8/10/2025

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Oostende ist immer wieder ein guter Anlaufpunkt. Der Mercator-Hafen ist schön und man liegt hier in der Stadt gut geschützt. Dazu spürt man immer wieder den Widerspruch der Stadt Oostende. Tagsüber pilgern die Touristen am Hafen vorbei und schieben sich oft entlang der Bürgersteige. Dieses Mal ist es besonders voll, denn die Belgier haben Ferien. Nachts ist es in der Stadt dann absolut still und man kann die Ruhe genießen. 
Dann gibt es die kleine Einkaufsstraße, den guten Supermarkt Del Haize und den indischen Take Away, ein absolutes Muss und super lecker.
So biegen wir auf dem Weg von Nieuwpoort in Oostende ab und genießen den Hafen. Es gibt leckeres Abendessen vom Inder, aber auch traumhaften Kuchen zum Nachmittagskaffee und den abendlichen Ausblick auf den Vollmond zwischen den modernen Hochhäusern. 
Wir machen uns Sonntagmittag auf den Weg zurück nach Cadzand. Es ist Nordost angesagt und das mit einer guten Brise. Wir buchen um die Mittagszeit die Schleuse. Die ist tatsächlich recht voll, aber wir kommen sehr gut hindurch.
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Wir setzten im Hafen das Großsegel und biegen direkt an der Mole ab nach Osten. Erst ist der Wind noch leicht, nimmt aber langsam zu. Auch die Strömung unterstützt uns wie geplant und so kommen wir mit ein paar langen Kreuzschlägen zum großen Hafen von Zeebrügge. Auf dem Weg dahin sehen wir auch wieder eine Rückenflosse von einem Schweinswal. Er schwimmt unbeeindruckt an uns vorbei. Zeebrügge Hafen können wir gut passieren, Port Control gab uns dafür die Freigabe und von dort aus rauscht Idefix mit Höchstgeschwindigkeit nicht mehr ganz so hoch am Wind zu seinem Heimathafen Cadzand. Die Logge stand auf Anschlag.
Cadzand ist immer wieder "the place to be": Zum einen, weil der Strand direkt am Hafen liegt, aber auch wegen des freien Blicks nach Westen mit den schönsten Sonnenuntergängen.
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Die größten europäischen Raubtiere...

8/8/2025

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...haben sich mit einer Gruppe in der schlauchförmigen Einfahrt zu den Häfen von Nieuwpoort niedergelassen. Gestern haben die Tiere bei der Einfahrt raubtiergerecht spielerisch im Modder des Niedrigwassers  schlittern gespielt. Von Land aus ins Wasser und auch zurück. Man traut den großen Robben diesen Spieltrieb fast nicht zu und es ist schön, sie dabei zu beobachten.
Heute beim Auslaufen sind wir vorbereitet und die Kamera liegt bereit. Langsam fahren wir an dem Stück Uferrand der trockenfallenden Bucht entlang und ich mache ein paar Fotos von der Gruppe, die sich heute in die Sonne legt und diese genießt. Es ist einfach ein total schönes Bild und ein ebenso schöner Moment.
Nach der Fotosession laufen wir gemütlich aus, setzen die Segel und raumschots geht es mit Kurs Oostende weiter zum Abendessen vom indischen Takeaway.
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Halse auf Halse...

8/7/2025

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Heute geht es von Boulogne-sur-Mer entlang der Küste nach Norden. Die Auslaufzeit ist recht verträglich und doch schellt der Wecker vor sieben Uhr. Noch beim Auslaufen gibt es den ersten leckeren Kaffee. 
Anfänglich unterstützt der Motor das Vorankommen. Doch langsam baut sich der Wind aus und kommt den ganzen Tag über achterlich. Das heißt eine Halse nach der anderen. Dazu noch die Veränderungen von wenig zu mehr Wind und zurück, sorgen für viel Arbeit auf dem Vordeck. Erst die Fock ausbaumen, dann eine Halse fahren, darauf folgt der Code Zero, den dann auch ausbaumen und schon wieder halsen. Dann frischt der Wind wieder auf und der Wechsel geht zurück auf eine ausgebaute Fock. So geht es den ganzen Tag lang. Ein wilder Segeltag.
Dazu haben wir in der Enge des Kanal, zwischen Calais und Dover sehr guten Strom und es schiebt uns rasant um die Ecke. In Dünkirchen fahren wir weiter und haben jetzt in der schönen königlichen Marina in Nieuwport festgemacht. Der Hafenmeister hat uns sogar erkannt. Wir fallen mit dem farbigen Idefix eh auf. Immer wieder grüßt mal jemand, der uns in einem anderen Hafen gesehen hat oder spricht uns von gegenüber an, weil die dortige Crew uns mit Spinaker überholt hat.
Zum Abschluss des Tages gibt es leckere Nudeln mit Pesto und Mushy peas.
Jetzt genießen wir die Ruhe im ruhigen Hafenbecken bei einem Glas Wein.
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Heute sind wir 60 Seemeilen mit einem Schnitt von 6,2 Knoten gesegelt. ​
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Urlaubstage...

8/6/2025

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...müssen nach so einem wilden Segeltag wie gestern ja sein. So schlafen wir heute aus, stehen gemütlich auf und verbringen den Tag in Boulogne-sur-Mer. In der Hafennähe gibt es einen Bäcker, der schon um vier Uhr öffnet. Danach bummeln wir über den Fischmarkt und ein wenig durch die Stadt, in der noch der Wochenmarkt vor sich hin wuselt. Hier bekommen wir Kartoffeln und dazu hat Nicole sich Matjes am Fischstand gekauft. Also steht schon ein leckeres Abendessen an. Jetzt genießen wir einfach noch den Urlaubstag vom Segeln im Hafen.
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mAuch Idefix hat sich heute von dem anstrengenden Segeln erholt und es sich am Steg gut gehen lassen. Besonders die Süßwasserdusche genossen. Jetzt liegt er gemütlich an seinen Leinen und schaut bei Niedrigwasser auf die Steine, die auf dem Boden des Hafenbeckens zum Vorschein kommen. Da muss der Skipper morgen beim Ablegen gut aufpassen.
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Die 10er Challenge auf dem Weg von der Alabaster- zur Opal-Küste

8/5/2025

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Segeln in Tidengewässern und Urlaub passen irgendwie nie zusammen. Die Gezeiten halten sich nie an die Urlaubsregeln, wie lange ausschlafen und gemütlich Frühstücken und so weiter. So schellt der Wecker um halb fünf. Also theoretisch, denn in der Zeit vorm Wecker haben wir nur noch unruhig geschlafen und beide heimlich auf das leise Heulen des Windes gehört. Es sind aber nur gemessene vier Windstärken, also machen wir uns segelklar und kochen den Kaffee. Dann legen wir trotz des Windes entspannt ab und müssen beide ein wenig grinsen, wenn wir an die vielen spannenden Hafenmanöver denken müssen, die wir in den letzten Tagen hier gesehen haben.
Im Hafen setzen wir das Großsegel und da es noch leicht dämmert ist es im zweiten Reff schon vorbereitet. Hier muss ich noch eine Runde drehen und das Reff nachsetzten. Dann geht es aber in den Einfahrtsschlauch, in der am Ende zwischen den Molenenden mit den Leuchtfeuern dicke Wellen zu sehen sind. Idefix stampft elegant hindurch und nach der Einfahrt kann ich leicht abfallen, so das der Norwestwind das Großsegel ausbläst und das Boot so stabilisiert.
Zügig fahre ich aus dem Hafenbereich hinaus. Wir sind ja um Niedrigwasser hin unterwegs und so gibt es hier einige flache Stellen, auf die man achten muss. Der erste Wegepunkt auf dem GPS-Navi ist erreicht und ich kann weiter abfallen. Die Fock kommt dazu, aber auch deutlich kleiner als normal. Ich rolle sie nicht ganz aus. Den Motor nehme ich in den Leerlauf und Idefix schnuppert Rennluft. Er saust mit halben Wind einfach los.
Ich hänge Windy, unsere Windselbssteueranlage, ein und Idefix rast mit halben Wind los, Kurs Nordost. Ja, man könnte nach Dieppe ausweichen, anfänglich würde das einfach gehen, aber so langsam führt uns der schnelle Kurs immer weiter weg vom Land, hinaus auf den englischen Kanal mit Kurs Boulogne-sur-Mer. 
Unterwegs frischt der Wind auf knappe fünf Windstärken auf und die Wellen werden deutlich höher. Bei guten 35 Meter Wassertiefe und dem offenen Kanal nach Westen haben sie viel Zeit sich zu entwickeln, bringen aber einen langen Abstand mit, sodass Idefix entspannt die Berge hinauf klettert und wieder herab surft.
Da an Bord die Sicherheit klar vorgeht, picke ich mich auch im Cockpit an.
Wie angekündigt raumt der Wind leicht und dreht weiter auf West. Die Wellen folgen dem Wind und heben Idefix und damit auch uns immer wieder am Heck an, danach surfen wir mit rauschender Fahrt ins Wellental. Das wiederholt sich alle fünf Wellen, die fünfte ist in der Regel ein wenig höher als die anderen. Auf dem AIS-Monitor können wir ein Segelboot sehen, das uns aus Fécamp folgt. Es kommt nur langsam auf und braucht gut Dreiviertel der Gesamtstrecke, um uns zu überholen.
Hier starte ich die 10er-Challenge. Ich fange an zu steuern und trimme das Boot ordentlich, mit ausgerollter Fock und jage die Wellen hinab. Das Ziel ist, dass auf der Logge so oft und lange wie möglich die 10 Knoten stehen, damit wir gut zügig vorankommen. So kann man den leichten Gegenstrom, der aktuell herrscht, kompensieren und gefühlt die Halberg-Rassy, die uns überholt hat, wieder einholen. Er hatte alles an Segel gesetzt, was er hatte und schlägt, was wir beobachten können immer wieder mal in den Wellen quer. Ich schaffe es dagegen, Idefix immer wieder in einen rasanten Surf zu bringen und die Wellen hinab zu gleiten. Die werden mit der Zeit immer höher, denn langsam nimmt in Richtung Hafen die Wassertiefe ab und so bauen sie sich hoch hinter uns auf.
Besonders hoch und Steil und genau von achtern rollen die Wellen auf die Einfahrt zu. Der Surf hinab wird immer rasanter und wir müssen noch ein Manöver fahren. Möchte ich bei dem Wind und der See wirklich eine Halse fahren? Ich kneife und kurz vor der Einfahrt machen wir mit Hilfe der Maschine eine Q-Wende, denn das Großsegel wird erst im sicheren Hafen geborgen, dort ist das schon schwierig genug. 
Im Hafen finden wir mit einem guten Blick auf die Kirmes eine Box. Neben uns liegt der Nachbau einer Spirit, die durch die Teilnahme bei James Bond berühmt geworden ist. So liegt Holzboot neben Holzboot, schön.
Wir entspannen uns bei einem leckeren frischen Abendessen und erholen uns von dem wilden Tag. Am Ende stehen 80 Seemeilen auf der Logge und ein Schnitt von 6 Knoten, was für so einen kleinen Renner wie den Idefix echt super schnell ist.
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Der Teppich - das Ziel ist erreicht

8/4/2025

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Der Wind hat auf West gedreht und pustet dazu noch recht kräftig. So haben wir beschlossen, dass Fécamp unser Wendepunkt in diesem Urlaub ist. Aber da ist ja noch das Ziel, der Teppich. Ohne den gesehen zu haben, als Pendant zu unserem Besuch in Hastings, können wir nicht umdrehen. Nicole hat dazu eine Reihe historischer Romane gelesen, die sich um die Zeit der englischen Eroberung und eine tolle Frau aus der Zeit drehen. Sie hat im Hintergrund die politischen Fäden gezogen. Nur ist es vom Hafen etwas weiter bis zu dem Museum in Bayeux als letztes Jahr die Busfahrt nach Hastings. So buche ich ein Auto und hole es morgens im grauen regnerischen Wetter ab. Kaffee und Brote gibt es unterwegs. Das wird aber auf den schmalen französischen Landstraßen spannend.
In Bayeux angekommen, finden wir direkt einen guten Parkplatz und stellen uns in die Schlange am Museum an. 
Da der französische Präsident ab Herbst den Teppich nach England verliehen hat, ist er bald nicht mehr zu besichtigen und so stehen viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Gründen an.
​Wir sind aus unterschiedlichen Gründen sehr gespannt, wie es im Museum wird.
In der Schlange ist es sonnig und warm geworden, so wie der Wetterbericht versprochen hat. Da ist die Kühle des alten Museumsbaus aus dem 16. Jahrhundert sehr angenehm. Kaum im Museum angekommen, stehen wir schon wieder an, um einen Audioführer zum Teppich zu bekommen. Wollen wir den wirklich, ist die Frage, die uns abgenommen wird, denn jeder bekommt einen in die Hand gedrückt. Er ist für uns sogar auf Deutsch und wirklich gut, denn er erläutert die Geschichte aus der Zeit um die Eroberung von England auf fast 70 Metern in vielen Szenen. 
Ich bin total fasziniert von der Stickerei und muss an meine Tante und Onkel denken. Mein Onkel war Stricker- und Stickereihandwerks- und Industriemeister. Er hätte noch begeisterter auf die Art und Weise der Herstellung geschaut. Dank der Audioführung und den Hinweisen, auf was man achten soll, fällt es fast nicht auf, dass man sich in einer langen Menschenschlange um den Teppich herum wälzt. Es ist aber auch gar nicht anders zu machen, vermute ich. Nicole taucht förmlich fasziniert in die Geschichte ein und ich begeistere mich für die vielen verschiedenen gestickten Kontexte und Figuren, wie auch die Schiffsreisen im 11. Jahrhundert zwischen Frankreich und England. Denn ich finde das Segeln hier schon sehr spannend und wir haben heute Technik, die das Segelleben sehr einfach macht. 
Am Ende sind wir beide sehr begeistert und fahren zurück nach Fécamp. Noch ein Einkauf im Carrefoure, dank des Autos müssen wir nicht so weit tragen. Danach bringe ich das Auto zurück und wir lassen den Abend unter den Eindrücken des Tages lecker ausklingen.
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Wenn der Käse morgens vom Frühstücksbrett weht...

8/3/2025

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...ist es an der Alabasterküste windig. Es heult ein wenig und die See schaut aufgewühlt aus. Dazu weht es aus West und macht eine Weiterfahrt eher schwierig, denn man müsste gegenan kreuzen. So genießen wir den geplanten Hafentag heute hier in Fécamp. Dazu hängen die grauen Wolken etwas tiefer heute und doch ist es angenehm warm. Es ist einfach zu spüren, dass man ein ganzes Stück südlicher als bei uns daheim ist.
Wie man sieht, lockt das Meer hier mit frischen Köstlichkeiten und so ist es einfach schön, sich in den etwas verzauberten und dazu angegammelten kleinen französischen Ortschaften die Zeit zu vertreiben. Das spannende, es gibt hier noch Autostraßenkarten zu kaufen. Hier und da kommt das Gefühl aus, dass man doch auf einem anderen Stern unterwegs ist.
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Und doch ist es einfach schön hier und dazu auch ein klein wenig langsamer, so dass man sich einfach entspannen und genießen muss.
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Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird

8/2/2025

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Wir haben im Hafen von Dieppe eine unruhige Nacht. zum einen steht durch den nordwestlichen Wind ein heftiger Schwell im Hafen. Idefix zerrt heftig an seinen Festmachern. Zum anderen findet irgendwo in der Stadt eine Raverparty statt und der Bass wummert durch den Hafen. Dann soll der Wecker um fünf Uhr für den Törn nach Fécamp schellen und Nicole steht einige Zeit vor dem Wecker auf. So starten wir langsam in den Tag und Törn heute.
Kaum haben wir abgelegt, sagt die Dame von Portcontrol, dass die Fähre in 10 Minuten ablegen wird. So versuchen wir durch die Ausfahrt zu rasen und ins freie Wasser zu kommen. Wir setzen an der Ausfahrt noch das Großsegel mit einem Reff und laufen dann mit westlichem Kurs der französischen Küste entlang.
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Es steht eine ordentliche Brise und wir kommen schnell voran. Die Windsteueranlage hält Idefix gut auf Kurs. Es gibt erst einen leckeren Kaffee, dann ein Frühstücksbrot, danach etwas Erholung und dann tauchen die Fragen auf. Reicht die Wassertiefe in der Einfahrt von Fécamp? In der Seekarte steht ein Meter Wassertiefe und das reicht für uns nicht aus. Hier wird bei die Wassertiefe bei tiefem Niedrigwasser angegeben und heute haben wir doch einiges darüber. Aber reicht das? Nicole ruft beim Hafen an und der sagt, dass es ausreicht. Idefix rast entlang der Küste, so dass wir knapp vor Niedrigwasser ankommen würden. Wir machen noch das Reff aus dem Großsegel, um die letzten Knoten an Geschwindigkeit heraus zu holen. 
Dann ist da noch die Küste, hohe Kreidefelsen, mit hier und dort einem Einschnitt. Mal ist darin ein Ort, mal ein Chateau, mal ein Atomkraftwerk, aber ein Hafen ist nicht wirklich zu entdecken. Sich dabei auf das GPS zu verlassen, dass dort in der Felswand wirklich eine Hafeneinfahrt ist, kostet Überwindung. Als wir den Hafen dann gut ausmachen können, nehmen wir die Segel runter, was bei der Welle anstrengend und herausfordernd ist. Welle, das stand als negativer Punkt in dem englischen Segelführer zum Kanal und die haben doch immer Recht, oder?
Ich melde mich über Funk und gebe unseren Tiefgang durch. Das passt schon, ist die Antwort und wie nehmen Anlauf.
Der Echolot zeigt immer weniger Wasser an, bleibt aber bei vier Meter stehen und wir laufen mit mehr als genug Wasser unter dem Kiel entspannt ein und finden am Ponton C eine schöne Box für Idefix und uns.
Unterwegs kam uns noch eine niederländische X-Yacht entgegen, die Stolz Ihre Rolex-Fahne vom Fastnet-Race am Achterstag führt. Gerade läuft ein weiterer Renner hier im Hafen ein und die Crew scheint froh zu sein, auch mal im Hafen schlafen zu können, denn das Fastnet-Race von Cowes, um den Fastnet-Rock vor Irland zurück nach Cherbourgh dauert vier bis fünf Tage.
Da wir früh im Hafen sind, gibt es erst einmal einen kurzen Mittagsschlaf, auf den ein Stadtbummel folgt. Auf dem Fischmarkt konnte Nicole Austern schlürfen und wir beide dazu jeder ein Glas Weißwein.
Jetzt lassen wir den Abend mit Livemusik von französischen Sängern im kühlen Abend ausklingen. Dazu leuchtet der Halbmond am Himmel.
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    Nimm teil an den Abenteuern des Segelboot Idefix. Einer Waarschip 28LD.

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