Idefix' Reisen
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Reise, Reise, Reise...

7/18/2026

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Hochwasser um 6 Uhr in Cadzand beschert uns bei dem aktuellen Nordwind einen unruhigen Hafen, denn die Wellen rollen dabei durch die Hafeneinfahrt herein. Wir müssen beim aufs Boot springen schon aufpassen und den richtigen Bewegungsmoment vom Idefix abpassen. Der Himmel leuchtet schön und lädt mit den großen Wolkenlücken zu einem Start für Kurs West nach Nieuwpoort zum Einreffen ein. Dank des Hochwasser, das gleich in den Ebbstrom übergeht und uns dann westwärts schiebt, geht es zusätzlich zum guten Wind los.
Jetzt beginnt erst die Morgenroutine und gleich gibt es einen leckeren Kaffee.
Unterwergs ist es am Anfang rech ruppig. Die dicken Wolken bringen immer wieder gute Böen, so kommen wird rasend voran. Kurz vor der Hafeneinfahrt Zeebrugge kommt uns das üblich Hafenbaggerschiff entgegen. Dem müssen wir immer begegnen. Ansonsten können wir die große Einfahrt entspannt passieren. Jetzt falle ich etwas ab und die Fahrt wird noch zügiger. Hin und wieder steigt eine von den seitlichen Wellen bei dem halben Wind, das heißt, der Wind kommt 90° zum Idefix. Meistens kann ich mich schnell genug verstecken. Nicole legt sich nach dem Unterwegsfrühstück unter Deck etwas hin. Langsam werden die Wolkenlücken größer und mit einem Schnitt von schnellen 6,3 Knoten sind wir in Nieuwpoort gut angekommen. Die erste Etappe war sehr gut zum Eingewöhnen. Besonders beim Großsegel bergen, wenn man genau in die hohen Wellen steuert, ist es beeindruckend.
​Auf dem Weg zum Jachthafen, der durch einen Kanal führt, kommen wir an den sich cool in der Sonne liegenden Robben vorbei. Hier und dort taucht auch ein Kopf neben dem Boot auf. Die lassen es sich hier sehr gut gehen und fühlen sich auch sicher. Jetzt faulenzen wir ein wenig und lassen es uns gut gehen. Es ist ja noch etwas Geburtstagskuchen über. 
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Es geht los...

7/18/2026

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Heute Morgen sind wir in Krefeld gestartet und gut mit dem Auto zum Hafen nach Cadzand gekommen. Es ist jetzt alles für die vier Wochen Segelurlaub auf dem Idefix verstaut. Danach haben wir ihn segelklar gemacht und jetzt rappelt er an den Leinen und möchte starten. Wir haben für heute noch einen Tisch in unserem Lieblings Italiener hier reserviert und lassen uns noch einmal lecker verwöhnen. Dann geht es Morgen früh los, Kurs West.
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Die letzten Urlaubsvorbereitungen

7/11/2026

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Nächste Woche geht es los, Kurs West. Wir wollen vier Wochen an die englische Südküste und hoffen bis Cornwall zu kommen. Die letzten beiden Wochenende standen unter dem Thema Vorbereitung des Segelurlaub. Zum einen Bad Kisten und Stauräume leer zu räumen. Irgendwie hat sich so einiges angesammelt, sei es Werkzeug, Kleidung oder Decken. Idefix schwimmt schon viel höher auf dem Wasser. dieses Wochenende sind aber einige Sachen schon an Bord gekommen, damit wir in der nächsten Woche nicht alles mit nehmen müssen. Auch ein letzte Einkauf im belgischen Supermarkt war heute dabei. Gefühlt können wir los.
Auch das Deck haben wir geschrubbt, Nicole hatte nachgelesen, dass Salzwasser und schrubben gegen die schwarzen Striemen hilft. Das hat auch gut funktioniert.
Jetzt belohnen wir uns mit Pommes und Kibbeling am kleinen Marktplatz von Cadzand. Und da wir so den Cheatday für heute eingeläutet haben, gibt es noch ein Softeis on Top, aber lecker. Und auf dem Weg zum Markt, haben wir den neuen Mitbewohner am Hafen gefunden, der schon länger durch das Internet geistert, eine kleine Robbenfigur auf der Mauer am Hafen. Jetzt lassen wir den Abend gemütlich bei MauMau und Sekt ausklingen. Vielleicht schaffen wir ja noch das Fußballspiel heute Abend.
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Segeln und streichen an einem Tag

6/20/2026

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Der Samstage startet mit bleuen Himmel und einem leichten heulen in der Takelage. Wir starten mit einem gemütlichen Frühstück und danach machen wir ruckzuck den Idefix Segelklar. Das Heulen hat nachgelassen und wir gehen flotte 11 Meilen segeln. Ein wenig in Richtung Zeebrügge kreuzen und dann mit dem Code Zero bei abnehmenden Wind zurück in den Hafen. Hier bereiten wir in der Mittagssonne alles vor, um auf dem Holz im Cockpit die letzte Schicht Lack aufzutragen. Parallel dazu mach ich wieder das Zelt übers Cockpit und packe die Segel ein. Das Lackieren geht am Ende gut von der Hand und bis zum Abendessen ist der Lack im so weit getrocknet, dass wir uns schon gemütlich im Cockpit zum Abendessen anlehnen können. Das waren jetzt die letzten technischen Vorbereitungen für den Urlaub. Es fehlt noch der fünf Liter Kanister Diesel, damit wir neben dem kleinen Tank noch einmal 25 Liter Diesel auf dem Weg nach Südengland dabei haben, falls wir längere Strecken Motoren müssen.
Zum Abendessen gab es dann Käse und Brot mit einem leckeren frischen Salat und etwas Fußball-WM im Cockpit.
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Wilde Anreise…

6/19/2026

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Gerade kommen wir vom Duschen, denn der Tag heute, mit über 30° Celsius daheim und einem starken Gewitter auf der belgischen Schnellstraße, macht die Stille im Hafen recht unwirklich. In der Ferne ist immer noch Wetterleuchten und dann auch wieder heftige Blitze zu sehen. Der Himmel hat sich nach dem heissen Tag noch nicht beruhigt.
Daheim sind wir ganz normal losgekommen. Spannend wurde es dann unterwegs. Kurz nach Antwerpen bauten sich im Südwesten die Ausläufer einer risigen Gewitterzelle auf. Das Licht wird immer milchiger und die Windböen tragen den Sand der Baustellen am Rand auf die Autobahn und verschlechtern die Sicht. Dann kommt der Regen und die Spurrillen der LKW‘s füllen sich sofort mit Wasser und lassen die Fahrt immer wieder zu einer leichten Rutschpartie werden.
Dann sind wir aber durch das Unwetter hin durch gefahren und auf der anderen Seite Lacht die Sonne zum späten Sonnenuntergang. Dazu zeichnet sie über den Feldern einen wundervollen Regenbogen in den Himmel.
Jetzt genießen wir noch den Abend und dank des Gewitter, die deutlich abgekühlten Temperaturen.
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Der alte Lack ist ab...

6/13/2026

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Es sind noch fünf Wochen bis zum Segelurlaub in diesem Jahr. Wir wollen in diesem Jahr wieder an die Südküste von England segeln und nehmen uns dafür vier Wochen Urlaub. Hoffentlich schaffen wir das Ziel Cornwall zu erreichen. Ihr werdet es in den nächsten Berichten hier im Blog lesen.
Bis dahin steht noch ein wenig Vorbereitung an. Wenn wir uns an diesen Winter erinnern, haben Nicole und ich mit Beize am Holz im Cockpit gearbeitet. Das haben wir noch ein wenig weiter gemacht und dann bin ich ins Schleifen übergegangen und der Lack im Cockpit ist ab.
Gestern Abend sind wir Zuhause im Regen losgefahren und in Cadzand bei recht viel Wind angekommen. Das einzig gute ist die recht hohe Grundtemperatur, denn kurze Hosen sind einfach angesagt und nicht zu kalt.
Heute Morgen, nach dem gemütlichen Frühstück habe ich dann mit den Restarbeiten gestartet und die letzten kleinen Lackschichten abgeschliffen. Dann habe ich versucht, alles zu entstauben und abgeklebt. Darauf folgte die erste Schicht Lack und Morgen früh kommt die nächste Schicht Klarlack auf das schöne Holz im Cockpit. Es sieht jetzt schon ganz gut aus.
Zum Abschluss des arbeitsreichen Tages, denn ich habe auch die Achterkoje mit den Fahrrädern und Segeln ausgeräumt und für den Urlaub vorbereitend sortiert, bummeln wir am Strand entlang zum Ort, schrubben durch ein paar Geschäfte und wieder zurück zum Idefix. Hier starten wir mit einem Glas Sekt und danach gibt es leckere Nudeln mit Petersilienpesto und Muhsy Peas. Es hat einfach lecker geschmeckt. 
Am Abend hat es uns noch einmal zum Strand gelockt und der Abendhimmel hat uns belohnt.
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Die kalte Sophie

5/16/2026

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Die kleine Heizung arbeitet ordentlich, denn die Eisheiligen und auch die kalte Sophie haben den Hafen von Cadzand voll im Griff. Trotz schönem blauen Himmel und Sonne ist es ganz schön kalt. Die Luft und auch das Wasser müssen für den bald anstehenden Sommer noch um einiges zulegen.
Das kühle Wetter macht den feierwilligen Belgiern im Hafen nichts aus. Gerade ist Monsieur Papilou auf einem Schlauchboot durch den Hafen gefahren worden und er halt alle Boote für die Saison gesegnet. Danach gibt es auf der Terrasse vor Hafenmeisterbüro eine Grillfeier.
Wir sind dieses Mal nicht dabei, bei uns gibt es gleich Bolognese und vorher haben wir noch am Lack im Cockpit mit Abbeizer gearbeitet, Der Idefix muss ja endlich auch wieder gut ausschauen.
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Und mit dem Passatsegel zurück

5/2/2026

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Neben dem super schönen Wetter, mal wieder auf die Strömungspläne und Wetterberichte schauen, daraus abgeleitet die richtigen Segel wählen, ist das Wochenende ein super erstes Training.
Heute gibt es erst ein gemütliches Frühstück in der Sonne und davor ein wenig ausschlafen. Wir machen uns gegen elf Uhr auf zur angemeldeten Schleuse. Ich habe die Fock gegen das Tradewindsegel getauscht. Zum einen, weil nur eine leichte Brise wehen soll und sie am Anfang von achtern weht. Ist ja auch etwas für den Sommerurlaub, denn ich hoffe, wir können so oft die weiteren Strecken auf dem Sommertörn an der Südenglischen Küste zurücklegen.
Nach der Schleuse düsen wir aus dem Hafen, rollen das bunte Segel aus und ich baume ihn mit den Spibäumen aus.
So segeln wir bei leichter Brise voran. Auch startet langsam das schiebende Wasser und wir kommen ganz gut voran. 
Dank unseres bunten Segel, ploppen um uns herum auch die bunten Segel für achterliche Wind auf, Gefühlt werden jetzt alle anderen Segler mutig und setzen Ihre Gen- oder Spinacker. Langsam dreht der Wind wie angesagt auf Nord und es geht mit dem Trim der Segel immer mehr auf den Strand zu. Ich packe also die Spibäume wieder ein, hole die eine hälfte des Passatsegel herüber und befestige sie mit dem Tauschäkel. Dazu setze ich das Großsegel und so kommen wir jetzt deutlich schneller voran. Das Passatsegel ist zwar nur noch halb so groß, ist aber immer noch eine große Genua, die perfekt für den Kurs ist. Wir sind schneller als gedacht zurück in Cadzand und buchen unterwegs noch einen Tisch bei unserem Lieblingsitaliener für ein gemütliches Abendessen. So kann die Saison gerne weiter gehen.
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Mal eben schnell nach Ostende segeln

5/1/2026

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Unser Plan, für das lange Wochenende ist es, bei dem leckeren indischen Takeaway in Ostende zu Essen. Dafür stehen wir heute Morgen früh auf, denn um sieben Uhr ist der gefühlt letzte Absprung in Richtung Ostende mit schiebender Tide. Der Wind bläst mit drei bis vier Windstärken aus Südost und die Sonne geht beim Aufstehen langsam auf.  
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Wir beuschen erst einmal das Waschhaus im Hafen und werfen einen Blick auf die Nordsee. Es schaut sehr gut aus. So kümmern wir uns um Frühstücksbrote, Kaffee und darum, den Idefix segelklar zu machen. Pünktlich um sieben Uhr starten wir mit westlichem Kurs. Erst einmal umrunden wir den Hafen von Zeebrügge. Bis hier in war es ein raumer Kurs, der schon Dank des Stromes zügig voran ging.
Nach dem passieren der Hafeneinfahrt von Zeebrügge geht es höher an den Wind und die Geschwindigkeit vom Idefix nimmt zu. Die Geschwindigkeit über Grund liegt jetzt fast immer bei acht Knoten und so rasen wir auf Ostende zu.
Der Tag übt uns heute. Zum einen kann ich mich in den neuen Plotter hinein fuchsen und die Richtigen Einstellungen machen. Dazu vor Zeebrügge und später Ostende benutze ich das Funkgerät und ich komme auch hier wieder hinein. Zum einen die richtige Sprache enden, aber auch das gesagte des anderen verstehen.
Wir sind nach dreieinhalb Stunden mit rauschender Fahrt in Ostende angekommen und haben sie Schleuse zum Mecator Haven gemeistert. Die ist immer spannend, denn bei NIedrigwasser ist die gesamte Wand der Schleuse voller Nordseeaustern. Da möchte ich nicht mit dem Rumpf an die Wand kommen, das gibt böse Kratzer.

Jetzt faulenzen wir ein wenig nach dem Stadtbummel, bei dem qwir uns mit einem leckeren Eis verwöhnt haben und der Aussicht auf das leckere Indische Essen später.
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Der schöne abendliche Start in das lange Wochenende

4/30/2026

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Heute ist das Ende eine langen vollen Woche. Zum einen steckt uns noch der Umzug in den Knochen, immer noch muss eine Kiste nach der anderen geleert und in die Schränke verbracht werden. Dazu stand heute Nicoles Wohnungsübergabe an, was uns alle nervös gemacht hat. Aber der neue Eigentümer war angenehm und so ist die Übergabe schnell über die Bühne gegangen. Danach haben wir Brötchen geschmiert, das Auto beladen und uns auf den Weg zum Idefix nach Cadzand gemacht. Die Autofahrt ist trotz des langen 1. Maiwochenende gut verlaufen. Nur in Antwerpen hat es ein wenig Stau gegeben. Bei unserer Ankunft in Cadzand ist die Sonne auf den letzten Metern im Meer versunken und hat für ein wundervolles Licht am Abendhimmel über der Nordsee gesorgt.
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    Nimm teil an den Abenteuern des Segelboot Idefix und seiner Crew.
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