Idefix' Reisen
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Die kalte Sophie

5/16/2026

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Die kleine Heizung arbeitet ordentlich, denn die Eisheiligen und auch die kalte Sophie haben den Hafen von Cadzand voll im Griff. Trotz schönem blauen Himmel und Sonne ist es ganz schön kalt. Die Luft und auch das Wasser müssen für den bald anstehenden Sommer noch um einiges zulegen.
Das kühle Wetter macht den feierwilligen Belgiern im Hafen nichts aus. Gerade ist Monsieur Papilou auf einem Schlauchboot durch den Hafen gefahren worden und er halt alle Boote für die Saison gesegnet. Danach gibt es auf der Terrasse vor Hafenmeisterbüro eine Grillfeier.
Wir sind dieses Mal nicht dabei, bei uns gibt es gleich Bolognese und vorher haben wir noch am Lack im Cockpit mit Abbeizer gearbeitet, Der Idefix muss ja endlich auch wieder gut ausschauen.
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Und mit dem Passatsegel zurück

5/2/2026

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Neben dem super schönen Wetter, mal wieder auf die Strömungspläne und Wetterberichte schauen, daraus abgeleitet die richtigen Segel wählen, ist das Wochenende ein super erstes Training.
Heute gibt es erst ein gemütliches Frühstück in der Sonne und davor ein wenig ausschlafen. Wir machen uns gegen elf Uhr auf zur angemeldeten Schleuse. Ich habe die Fock gegen das Tradewindsegel getauscht. Zum einen, weil nur eine leichte Brise wehen soll und sie am Anfang von achtern weht. Ist ja auch etwas für den Sommerurlaub, denn ich hoffe, wir können so oft die weiteren Strecken auf dem Sommertörn an der Südenglischen Küste zurücklegen.
Nach der Schleuse düsen wir aus dem Hafen, rollen das bunte Segel aus und ich baume ihn mit den Spibäumen aus.
So segeln wir bei leichter Brise voran. Auch startet langsam das schiebende Wasser und wir kommen ganz gut voran. 
Dank unseres bunten Segel, ploppen um uns herum auch die bunten Segel für achterliche Wind auf, Gefühlt werden jetzt alle anderen Segler mutig und setzen Ihre Gen- oder Spinacker. Langsam dreht der Wind wie angesagt auf Nord und es geht mit dem Trim der Segel immer mehr auf den Strand zu. Ich packe also die Spibäume wieder ein, hole die eine hälfte des Passatsegel herüber und befestige sie mit dem Tauschäkel. Dazu setze ich das Großsegel und so kommen wir jetzt deutlich schneller voran. Das Passatsegel ist zwar nur noch halb so groß, ist aber immer noch eine große Genua, die perfekt für den Kurs ist. Wir sind schneller als gedacht zurück in Cadzand und buchen unterwegs noch einen Tisch bei unserem Lieblingsitaliener für ein gemütliches Abendessen. So kann die Saison gerne weiter gehen.
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Mal eben schnell nach Ostende segeln

5/1/2026

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Unser Plan, für das lange Wochenende ist es, bei dem leckeren indischen Takeaway in Ostende zu Essen. Dafür stehen wir heute Morgen früh auf, denn um sieben Uhr ist der gefühlt letzte Absprung in Richtung Ostende mit schiebender Tide. Der Wind bläst mit drei bis vier Windstärken aus Südost und die Sonne geht beim Aufstehen langsam auf.  
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Wir beuschen erst einmal das Waschhaus im Hafen und werfen einen Blick auf die Nordsee. Es schaut sehr gut aus. So kümmern wir uns um Frühstücksbrote, Kaffee und darum, den Idefix segelklar zu machen. Pünktlich um sieben Uhr starten wir mit westlichem Kurs. Erst einmal umrunden wir den Hafen von Zeebrügge. Bis hier in war es ein raumer Kurs, der schon Dank des Stromes zügig voran ging.
Nach dem passieren der Hafeneinfahrt von Zeebrügge geht es höher an den Wind und die Geschwindigkeit vom Idefix nimmt zu. Die Geschwindigkeit über Grund liegt jetzt fast immer bei acht Knoten und so rasen wir auf Ostende zu.
Der Tag übt uns heute. Zum einen kann ich mich in den neuen Plotter hinein fuchsen und die Richtigen Einstellungen machen. Dazu vor Zeebrügge und später Ostende benutze ich das Funkgerät und ich komme auch hier wieder hinein. Zum einen die richtige Sprache enden, aber auch das gesagte des anderen verstehen.
Wir sind nach dreieinhalb Stunden mit rauschender Fahrt in Ostende angekommen und haben sie Schleuse zum Mecator Haven gemeistert. Die ist immer spannend, denn bei NIedrigwasser ist die gesamte Wand der Schleuse voller Nordseeaustern. Da möchte ich nicht mit dem Rumpf an die Wand kommen, das gibt böse Kratzer.

Jetzt faulenzen wir ein wenig nach dem Stadtbummel, bei dem qwir uns mit einem leckeren Eis verwöhnt haben und der Aussicht auf das leckere Indische Essen später.
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Der schöne abendliche Start in das lange Wochenende

4/30/2026

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Heute ist das Ende eine langen vollen Woche. Zum einen steckt uns noch der Umzug in den Knochen, immer noch muss eine Kiste nach der anderen geleert und in die Schränke verbracht werden. Dazu stand heute Nicoles Wohnungsübergabe an, was uns alle nervös gemacht hat. Aber der neue Eigentümer war angenehm und so ist die Übergabe schnell über die Bühne gegangen. Danach haben wir Brötchen geschmiert, das Auto beladen und uns auf den Weg zum Idefix nach Cadzand gemacht. Die Autofahrt ist trotz des langen 1. Maiwochenende gut verlaufen. Nur in Antwerpen hat es ein wenig Stau gegeben. Bei unserer Ankunft in Cadzand ist die Sonne auf den letzten Metern im Meer versunken und hat für ein wundervolles Licht am Abendhimmel über der Nordsee gesorgt.
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Cadzand oder Wellnesspeeling mit Sand

4/5/2026

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Der Wetterbericht daheim sprach immer von Tiefdruckgebieten und Sturm, aber wirklich bei uns? Die Wind-App hatte dieWindgeschwindigkeiten immer wieder nach unten korrigiert und meisten liegen die richtig. 
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Wie man auf der Grafik sieht, lag der Wetterbericht nicht ganz richtig und der Wind ist in der Nacht immer weiter angeschwollen. Das führt hier in Cadzand immer dazu, dass man durch den vom Strand verwehten Sand eine Peelingmassage bekommt, wenn man den Kopf aus dem Boot steckt. am Ende Wellness pur.
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Der Morgen ist dann irgendwie so, als wären wir hier nie über Winter eine Zeit nicht gewesen. Ich werde um kurz vor acht Uhar wach, ziehe mich an und mache mich auf zum Spaladen mit den guten Brötchen. Die Schlange am holländischen Bäcker ist wie gewohnt extrem lang, es ist halt Ferienzeit. Ich bekomme alles für unser Osterfrühstück und drehe meine Runde am Strand zur. Gerade versucht der erste Surfer in der Früh die Wellen auszunutzen, die an den Strand rollen, über den, wie auch die Wege immer noch der Sand geweht wird.
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Auf den letzten Drücker nach Cadzand

4/4/2026

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In den Niederlanden ist Ostern nur am Montag ein Feiertag. So ist der Idefix gestern ins Wasser gekommen. Er hat die eine Nacht am Steg der Delta Werft gut überstanden, denn er liegt dort im Sonnenlicht für uns. Wir starten heute recht üh und wollen gegen zehn Uhr in Bresekens sein. Wenn wir dann losfahren, schaffen wir es mit einer Kombination aus Stillwasser und noch leicht schiebendem Strom gut rüber zur Marina von Cadzand. 
An Segeln ist noch nicht zu denken, zum einen kommt der Wind genau von vorne und so schnell ist der Idefix nach dem Winter dann auch nicht aufgetakelt. So motoren wir bei angesagten drei Windstärken und leichter Welle durch die Sonne.
Unterwegs überholen wir noch einen Stegnachbarn, der das Boot auch überführt. So langsam geht die Saison wieder los.
Im Hafen erwartet uns schon Arno, unser Hafenmeister und zeigt uns die neue Box. Wir liegen jetzt etwas weiter weg von der Stegecke mit den offenen Motorbooten und haben einen kleinen Segler, eine alte Neptune, als Nachbarn.
Danach rase ich noch mit dem Rad zurück nach Breskens und hole das Auto. Bei dem guten Rücken Wind kann ich trotz der vielen Urlauber schnell unterwegs sein.
Ansonsten genießen wir noch den Sonnenschein, spazieren etwas am Strand entlang und lassen die Seele baumeln.
Der Abend klingt mit Wraps und leckerem alkoholfreien Sekt zum Start in die Saison aus.
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Der Lack ist (fast) ab

3/10/2026

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Neben den Arbeiten am Unterwasserschiff, sind wir auch mit dem Rumpf und das Cockpit brschäftigt.
Ich poliere den Rumpf mit der guten Nannopolitur, damit er auf der einen Seite gut geschützt ist, aber auch wieder gläntzt. Nicole schenkt ihre ganze Aufmerksamkeit den lackierten Flächen im Cockpit. Die sind durch die Sonne und dem Salzwasser ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Das hat zu sehr ungleichmäßigem Lack auf den Flächen geführt, der herunter muss. So haben wir schon im letzen Jahr mit Abbeize gestartet und das auch jetzt in den Tagen wiederholt Die Beize macht hier einen guten Job und löst über Nacht die alten Lackschichten richtig gut auf, so dass sie mit dem Spachtel abgenommen werden können. 
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Die Sonne hat den Nebel aufgelöst

3/9/2026

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Heute ist der zweite Arbeitstag am Rumpf vom Idefix. Der Morgen startet mit wenig Sicht. Der Seenebel wabert übers Land und nimmt die Sicht. Nach dem leckeren Frühstück im Hotel versucht sich die Sonne langsam durchzusetzen, ob das etwas wird. Wir fahren gemütlich zur Halle und fangen mit den Arbeiten an. Erst einmal die Beize im Cockpit  abkratzen, dann die Schraube mir Antifouling einsprühen und als letztes eine weitere Schicht auf das Unterwasserschiffauftragen.
Wir kommen zügig voran und fahren am frühen Mittag nach Belgien in den Supermarkt, lecker einkaufen. Hier lacht schon die Sonne vom Himmel und es ist mit 16° Celsius schön warm. Zurück in Cadzand verstauen wir den Einkauf und drehen noch eine gemütliche Runde am Hafen und den Strand entlag.
Abends gibt es leckere Kleinigkeiten im Hotelzimmer als Abendessen :-). 
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Es geht wieder los…

3/7/2026

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Ja, die Saison 2026 startet langsam und wir düsen für drei Tage an die Küste. Zum einen um das Unterwasserschiff vom Idefix zu streichen, aber auch, ein wenig den Strand zu genießen und uns zu erholen. Das aktuell frühlingshafte Wetter macht ja auch große Lust darauf, Zeit am Meer zu verbringen. OK, heute wird aus der Sonne wohl noch nicht so viel, denn es begrüßt uns schon in Krefeld dichter Nebel. Das macht das Autofahren insgesamt ein wenig anstrengender, denn so richtig viel ist nicht zu sehen. Wir kommen aber heil an und dann geht es los. Overall an, Rumpf abkleben und dann 2,5l Antifouling auf den Rumpf vom Idefix rollen. Am Ende noch die kleinen vergessenen Stellen.

Wir kommen gut voran und am frühen Mittag von Breskens rüber nach Cadzand zum Hafen und ins schöne Hotel
​De Schelde. 
Erst einmal eine Bummel durch den Hafen und kleinen Ort, aber es ist alle noch so wie wir es im letzten Jahr verlassen haben.
Jetzt genießen wir ein Glas alkoholfreien leckeren Sekt der Kolonne Null und fahren nachher mit den Rädern rüber zum Langolo, unserem Lieblings Italiener hier vor Ort und lassen uns verwöhnen.
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Das Saisonende kommt immer so plötzlich

10/19/2025

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Irgendwie ist es noch gar nicht wirklich. Saisonende und das sogar noch ein Wochenende vor dem eigentlich geplaten Termin. Der nächste angekündigte Herbststurm und seine Nachwinde haben uns zu dem Schritt bewogen und die Delta-Werft in Breskens hat sich bereit erklärt, den Idefix eine Woche früher aus dem Wasser zu nehmen und in die Halle zu legen. So sind wir am Samstag Morgen mit gemischten Gefühlen zum Hafen gefahren und am Meer empfing uns Ruhe und eine leichte Brise aus Südost. Nach dem Auspacken habe ich das Auto rüber nach Breskens gebracht und bin mit dem Fahrrad an der Küste zurück geradelt. Das besiegelte dann den Schritt, dass wir die Saison beenden. 
Auf der Fahrt mit dem Rad nach Cadzand habe ich mich immer wieder zwischen den langsameren Touristenradlern hindurch zwängen müssen, die kommen dort trotz Rückenwind mit den E-Bikes nie so richtig voran.
Danach genießen wir noch ein wenig Zeit unter blauen Himmel im Cockpit und am Abend lassen wir uns noch einmal im l‘Angelo, unserem Lieblingsitaliener, lecker verwöhnen. Trotz der vielen Touristen, die derzeit an der Küste sind und einem fast immer ausgebuchten Lokal, sind wir hier immer herzlich Willkommen und fühlt sich einfach wohl.
Der Abend klingt dann bei Domino, begleitet von einer Schlager-Sendung des ZDF aus und es geht zur letzten Saisonnacht in die Koje.
Morgens starte ich um kurz vor Acht zum Becker uns besorge noch ein paar Brötchen im Spa-Markt, die wir vorbereiten. Das Frühstück haben wir auf dem Wasser geplant, was einfach schön ist. Es geht mit guter Geschwindigkeit und einem südlichen Wind Kurs Breskens. Idefix zeigt noch einmal mit Begeisterung, was in ihm steckt und rast entlang der Strecke, was das Segeln noch einmal zu einem schönen Genuss macht. Dazu Kaffee und leckere Brötchen, besser kann es uns trotz der kühlen Temperaturen doch gar nicht gehen.
In der Breskens-Marina legen wir den Idefix an den Besuchersteg, wo ihn die Delta-Werft zum Auskranen abholen möchte. Jetzt takeln wir Idefix ab und räumen noch dies und das aus, was wir schon mit nach Hause nehmen wollen. Der Rest kommt später mit. Dann geht es auf die traurige Heimfahrt, an deren Ziel ein schöner, leckerer Pizzaabend steht.
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