Das ist schon die erste beeindruckend spannende Stelle des heutigen Tage. Das Fahrwasser, dass zu den Needles führt wird von einer Sandbank an der Westseite gesäumt und die Tiedenströmung wird hier zu bestimmten Zeiten sehr stark und schiebt Boote in Richtung der Sandbank. Da wir zum richtigen Zeitpunkt hier sind, können wir die Needls anschauen. Schon eine spannende Felskonstellation, die hier das Westende der Insel markiert.
Man kann hier trotz des flachen Wassers und der richtigen Zeit, sprich wir passieren die Passage bei wenig Strömung, das aufgewühlte Wasser erkennen. Idefix wir etwas unruhig und schaukelt, denn ein paar Ausläufer treffen auch den inneren Weg. Das Wasser ist hier um die 10 Meter tief, dann kommt, wie man auf dem Seekartenplotter erkennen kann eine Kante und von jetzt auf gleich zeigt die Logge 36 Meter Wassertiefe an. Diese Unterwasserhindernisse in Kombination mit starkem Tiedenstrom an den Landzungen sind der Grund für das aufgewühlte Wasser. Danach geht es einfach nur noch ruhig voran und wir vertreiben uns die Zeit mit Lesen und immer mal wieder Ausschau halten. Wenn man hier an die Seefahrer der alten Zeit denkt, kann ich gut verstehen, dass Sie an Seeungeheuer glaubten. Denn so plötzlich wie der Spuk anfängt, endet der auf dem Wasser.
Was aber beeindruckend ist, die Marina ist ein Hafen im Hafen, denn sie liegt in dem ehemaligen Marine Stützpunkt der englischen Flotte. Es ist ein riesiger Hafen mit großen Wellenbrechern, der zwischen die Festland Landzunge von Weymouth und der Insel Portland gebaut wurde. Die Landzunge, die sich zwischen dem Festland und der Insel erstreckt, hat hier immer schon für einen geschützten Hafen gesorgt. Jetzt teilen sich diesen Ort die Segler mit Marineversorgern und Luxuslinern, wie der Aida. Derzeit laufen hier die englischen Meisterschaften in der olympischen ILCA (ehm. Laser)-Klasse mit beeindruckenden Feldern. Und was ich super finde, sie segeln die Regatten hier im geschützten und doch windsicheren riesigen Hafenbecken.












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