Heute gibt es erst ein gemütliches Frühstück in der Sonne und davor ein wenig ausschlafen. Wir machen uns gegen elf Uhr auf zur angemeldeten Schleuse. Ich habe die Fock gegen das Tradewindsegel getauscht. Zum einen, weil nur eine leichte Brise wehen soll und sie am Anfang von achtern weht. Ist ja auch etwas für den Sommerurlaub, denn ich hoffe, wir können so oft die weiteren Strecken auf dem Sommertörn an der Südenglischen Küste zurücklegen.
Nach der Schleuse düsen wir aus dem Hafen, rollen das bunte Segel aus und ich baume ihn mit den Spibäumen aus.
So segeln wir bei leichter Brise voran. Auch startet langsam das schiebende Wasser und wir kommen ganz gut voran.
Dank unseres bunten Segel, ploppen um uns herum auch die bunten Segel für achterliche Wind auf, Gefühlt werden jetzt alle anderen Segler mutig und setzen Ihre Gen- oder Spinacker. Langsam dreht der Wind wie angesagt auf Nord und es geht mit dem Trim der Segel immer mehr auf den Strand zu. Ich packe also die Spibäume wieder ein, hole die eine hälfte des Passatsegel herüber und befestige sie mit dem Tauschäkel. Dazu setze ich das Großsegel und so kommen wir jetzt deutlich schneller voran. Das Passatsegel ist zwar nur noch halb so groß, ist aber immer noch eine große Genua, die perfekt für den Kurs ist. Wir sind schneller als gedacht zurück in Cadzand und buchen unterwegs noch einen Tisch bei unserem Lieblingsitaliener für ein gemütliches Abendessen. So kann die Saison gerne weiter gehen.
RSS Feed