Anfänglich unterstützt der Motor das Vorankommen. Doch langsam baut sich der Wind aus und kommt den ganzen Tag über achterlich. Das heißt eine Halse nach der anderen. Dazu noch die Veränderungen von wenig zu mehr Wind und zurück, sorgen für viel Arbeit auf dem Vordeck. Erst die Fock ausbaumen, dann eine Halse fahren, darauf folgt der Code Zero, den dann auch ausbaumen und schon wieder halsen. Dann frischt der Wind wieder auf und der Wechsel geht zurück auf eine ausgebaute Fock. So geht es den ganzen Tag lang. Ein wilder Segeltag.
Dazu haben wir in der Enge des Kanal, zwischen Calais und Dover sehr guten Strom und es schiebt uns rasant um die Ecke. In Dünkirchen fahren wir weiter und haben jetzt in der schönen königlichen Marina in Nieuwport festgemacht. Der Hafenmeister hat uns sogar erkannt. Wir fallen mit dem farbigen Idefix eh auf. Immer wieder grüßt mal jemand, der uns in einem anderen Hafen gesehen hat oder spricht uns von gegenüber an, weil die dortige Crew uns mit Spinaker überholt hat.
Zum Abschluss des Tages gibt es leckere Nudeln mit Pesto und Mushy peas.
Jetzt genießen wir die Ruhe im ruhigen Hafenbecken bei einem Glas Wein.
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