In Bayeux angekommen, finden wir direkt einen guten Parkplatz und stellen uns in die Schlange am Museum an.
Da der französische Präsident ab Herbst den Teppich nach England verliehen hat, ist er bald nicht mehr zu besichtigen und so stehen viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Gründen an.
Wir sind aus unterschiedlichen Gründen sehr gespannt, wie es im Museum wird.
Ich bin total fasziniert von der Stickerei und muss an meine Tante und Onkel denken. Mein Onkel war Stricker- und Stickereihandwerks- und Industriemeister. Er hätte noch begeisterter auf die Art und Weise der Herstellung geschaut. Dank der Audioführung und den Hinweisen, auf was man achten soll, fällt es fast nicht auf, dass man sich in einer langen Menschenschlange um den Teppich herum wälzt. Es ist aber auch gar nicht anders zu machen, vermute ich. Nicole taucht förmlich fasziniert in die Geschichte ein und ich begeistere mich für die vielen verschiedenen gestickten Kontexte und Figuren, wie auch die Schiffsreisen im 11. Jahrhundert zwischen Frankreich und England. Denn ich finde das Segeln hier schon sehr spannend und wir haben heute Technik, die das Segelleben sehr einfach macht.
Am Ende sind wir beide sehr begeistert und fahren zurück nach Fécamp. Noch ein Einkauf im Carrefoure, dank des Autos müssen wir nicht so weit tragen. Danach bringe ich das Auto zurück und wir lassen den Abend unter den Eindrücken des Tages lecker ausklingen.






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