Der Tag treibt am Anfang vor sich hin. Wir motoren mit dem Idefix ziemlich genau Kurs West. Der Wind ist für später vorhergesagt und auf der Höhe des Off-Shore-Windparks setzt er langsam ein. Ich rolle die Fock zum Großsegel aus und der Wind unterstützt die Fahrt schon sehr gut. Bald kann ich die Maschine ganz ausmachen und wir kommen mit Segeln schneller voran. So langsam kippt auch der Strom und bremst uns ein wenig. Schlimm wird das auf dem flachen Stück vor Selsey Bill. Dort ist das Wasser nur noch gut 8 Meter tief und schiebt die Wassermassen darüber. Hier verliert man auf dem Weg in den Solent immer Zeit. Die recht kurze Strecke über das Flach wird immer wieder zur Nerventortur, denn man kommt oft nur mit 3 Knoten über Grund voran und benötigt für das Stück ewig.
Hier frischt der Wind immer weiter auf und das entgegen der Windvorhersage. Erst das eine Reff und nicht viel später das zweite Reff im Großsegel. Und auch das fühlt sich beinah zu viel an Segelfläche an. Und dann, auf den letzten Seemeilen zur Gosport Marina, die gegenüber von Portsmouth liegt, ist der Wind wieder weg und wir motoren in den Hafen.
Nach dem Besuch beim Hafenmeister und dem Bezahlen der Marina, wo die stolzen Preise an der englischen Küste zuschlagen, düsen wir in den Supermarkt. Hier bekommen wir eine leckere Mischung aus indischen Leckereien und Kleinigkeiten. So lassen wir nach dem anstrengenden Tag, den Abend ausklingen. Die kleine Miezekatze ist die Stellvertreterin für die hoffentlich zukünftige Bordkatze. Sie ist uns im TKMaxx in die Hände gefallen und leuchtet uns den Weg.








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