Idefix' Reisen
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Hafentag in Dartmouth

7/31/2026

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Der River Dart, der sich hier zum Ende hin in einen breiteren Fjord wandelt, mit einer hügeligen Landschaft an den Rändern und einem felsigen Ausgang hin zum Meer ist so schon eine traumhafte Landschaft. Heute Morgen lockt uns der blaue Himmel aus dem Bett und wir frühstücken gemütlich im Cockpit. Danach geht es los zur Fähre. Wir müssen mit der kleinen Personenfähre in den Ort Dartmouth übersetzen. 
Hier werden wir direkt von der wuseligen kleinen Stadt gefangen genommen. Am Anleger der Fähre ist auch das kleine Hafenbecken, das bei Ebbe trockenfällt und zur Stadt gehört. In den engen Gassen geben sich Geschäfte, Kneipen und Restaurants die Hand und sorgen zu dem Auf und Ab des Ortes für eine schöne Atmosphäre. Hinter jeder Biegung kommt eine neue Überraschung. Ein wirklich schöner kleiner Ort und trotz Gewusel von Einheimischen und Touristen bleibt es entspannt. Einzig an dem Fähranleger für die Autos ist es immer wieder ein wenig hektisch.
​Und auch hektisch sind hier die Möwen, besser gesagt, dreist. Wir haben uns zu Mittag leckere Sandwiches gekauft und uns am Hafen auf eine Bank gesetzt. Schwups, sind zwei Möwen an unseren Füßen und versuchen einen Happen abzubekommen. Aber nicht genug damit, sie geben auch auf einer geheimen Möwen-Frequenz Anweisungen an die fliegenden Möwen. Und wie 2016 in Eastbourne, werde ich von links hinten attackiert, dieses mal in den linken Zeigefinger gebissen, als die Möwe versucht, mein Sandwich zu klauen. Das habe ich aber gut verteidigt und es ist nur ein kleine Happen für die wartenden Möwen zu Boden gefallen. Ganz schön dreiste Vögel.
Jetzt sitzen wir wieder im Cockpit, entspannen und holen gleich in einer kleinen Bude gegenüber der Eisenbahnbrücke in einem ganz kleinen Fish&Chips Laden die berühmte englische Schnellimbisssauerei, aber lecker…
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Summer sailing on the english channel

7/30/2026

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Heute geht es gemütliche 11 Seemeilen von Torquay in den River Darth. Wie ja schon zu lesen war, haben wir eine Box in der Dartmouth Marina bekommen. 
Wir Frühstücken erst einmal gemütlich und machen uns dann gemütlich auf den Weg. Beim Auslaufen und noch erkunden der Torbay, die Bucht, in der die englische Riviera liegt, regnet es ein klein wenig. Das Wetter ändert sich rasant und die Wolken weichen einem blauen Himmel mit einzelnen Wolken am Himmel. Wir segeln gemütlich durch die Bucht und in Brixham, mit spannend an die Klippenkante gebauten bunten Häusern, geht es Kurs Südwest entlang der Küste. Hier ist es eine schroffe, felsige Steinküste und das Wasser ist, sobald wir aus der Bucht kommen gute 40 Meter tief. An dem ersten Kap hinter Brixham beobachten wir eine Gruppe von Schweinswalen hinter dem Idefix, die dort wohl eine gute Stelle für Ihr Mittagessen gefunden haben. Wir müssen bei fantastischen Segelbedingungen, drei bis vier Windstärken aufkreuzen. Das macht unter dieser beeindruckenden Küste mit seinen steilen hohen Klippen besonders viel Spaß. Dazu geht es rasant voran.
Unserem Kartenplotter nach sind wir auf dem Weg zur Hafeneinfahrt in den River Dart, ein geschichtsträchtiger Ort. Nur kann man zwischen den Klippen noch keine Einfahrt erkennen. Nur die einzelnen, beeindruckenden Felsen, die aus dem Wasser ragen.
Dann öffnet sich ein Spalt in den Klippen, man erkennt sofort die beiden alten Burgen, die den Hafen schützten und wir fahren mit rauschender Fahrt in den Flusslauf. Schnell sind die Segel geborgen und wir schlängeln uns den Weg mit anderen Seglern durch die Armada von Jollen, die Ihr Segeltraining absolvieren und Raddampfern, die Touristen über den Fluss schippern. Dann erreichen wir die Marina und finden unsere Box. Wir legen entspannt an und bezahlen unser Hafengeld. Danach wird klar Schiff gemacht und der Ort Kingswear erkundet, was schnell geschehen ist. Was klar ist, hier in diesem kleinen verträumten Fluss fühlen wir uns wohl.
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Kurzer Zwischenbericht....

7/30/2026

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Wir wollen heute weiter nach Dartmouth segeln. Der Hafenmeister dort hat gestern gesagt, dass wir heute um 08:30 Uhr dafür anrufen dürfen. Der Hafen ist sehr beliebt. Die Aufregung ist heute sehr hoch und der Hafenmeister dort hat jetzt unsere Daten aufgenommen und ruft gleich zurück. Es bleibt spannend und die Luft knistert gerade an Bord des Idefix.

Er hat gerade mit der Nachricht, dass wir Box A38 haben und ab 13:20 Uhr dort sein dürfen. Auf geht es...
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Stadtbummel und der Weg in den Untergrund

7/29/2026

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 Heute steht ein Hafentag in Torquay an. Erst ein gemütliches Frühstück und dann ziehen wir los zu einem Stadtbummel. Ehrlicherweise müssen wir bei der Innenstadt zugeben, das der hochtrabende Begriff englische Riviera ein wenig hoch gegriffen ist. Zumindest bei TK Maxx haben wir ein paar Kleinigkeiten gefunden, die schönste Beute ist eine Jacke für Nicoles Neffen. Dann zieht es uns über einen Supermarkt und den Hafen in den Untergrund. 
Am Stadtrand von Torquay, in Richtung Meer gibt es Höhlen, die bedeutsam für die Geschichte der Steinzeitmenschen in England. Wir melden uns zu einer Führung an, packen den Rucksack mit warmen Jacken, Kamera und trinken, uns rasen zu Fuß los.
Zum einen führt der Weg durch die schönen Ecken von Torquay, die an die Riviera erinnern. Wenn die Häuser schon Namen tragen, wird es gefühlt teuer. Dann stehen wir vor einem normalen Wohnhaus, hier sollen wirklich Höhlen sein…
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Auf an die englische Riviera

7/28/2026

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Heute geht es endlich wieder weiter, der Wind hat sich wie angesagt beruhigt. Dazu haben wir einen klaren sonnigen blauen Himmel mit ein paar kleinen Wolken.
So starten wir pünktlich um acht Uhr, um dann auch zur richtigen Zeit an der spannenden Südecke von Portland zu sein, dem Portland Bill mit seinen gefährlichen Overfalls.
Wir kommen gut aus dem Hafen und laufen gemeinsam mit weiteren Segeln südlichen Kurs auf das Kap zu. Ein englisches Boot überholt uns, und dem folge ich, dicht unter Land, immer der 10 Meter Wassertiefenlinie folgend. Er macht den Eindruck, dass er sich hier auskennt.
Danke des wenigen Winds ist die See ruhig. Das kabbelige Wasser ist auch hier deutlich zu erkennen, aber unsere Route unter Land führt uns durch ein ruhiges Fahrwasser.
Auf Höhe des Leuchturm von Portland Bill steuere ich auf Westkurs und hänge den Autopiloten wieder ein. Er macht in diesem Urlaub schon einen super Job. Auf dem Kartenplotter stecke ich die Strecke nach Torquay ab und wir haben jetzt 39 Seemeilen geraden Kurs über die weiter Bucht vor uns liegen. Einfach immer geradeaus.
Unterwegs spiele ich immer wieder mit unserem Tradewindsegel und rolle es als eine Genua aus, die uns bei leichtem Wind auf dem Wasser gut mit vorantreibt.
Unterwegs essen wir mal eine Kleinigkeit, ansonsten vertreiben wir uns die Zeit auf dem Wasser mit Ausguck halten, mal etwas schlafen und Kleinigkeiten zu Essen.
Und dann, nach zwei Drittel der Strecke wird es noch interessant. Ich rufe Nicole hoch ins Cockpit, denn in gut 150 Meter auf unserer Leeseite überholen wir eine Schule von Delfinen. Sie tauchen immer wieder in Gruppen auf, springen und spielen auch mal. Es sind wohl acht bis zehn Delfine, aber so wirklich zählen können wir die Tiere nicht. Bald darauf kreuzt die Gruppe vor unserem Bug und die Delfine sind deutlich näher am Idefix. Wir kommen derweil mit einer aufgekommenen Brise gut voran und rasen auf unseren Zielhafen zu. Die Küste wird auch immer deutlicher vor uns. Und dann kommt ein Delfin sich den Idefix genau anschauen. Er tauch dreimal zum Anfassen nah, so in gut einem Meter Entfernung neben uns aus dem Wasser auf. Natürlich, als ich die Kamera klar hatte, ist er unter Wasser von dannen gezogen.
Wir laufen in die große Bucht ein und passieren auf dem Weg zum Hafen noch eine Wasserfarm. In einem durch Tonnen begrenzter Bereich sind ganz viele Bojen verankert, an denen mit Sicherheit etwas gezogen wird. Aber alles frei und kein abgesperrter Bereich.
Dann laufen wir in den Hafen ein. Ich kann mich an die Einfahrt nicht mehr erinnern, einiges sieht noch aus wie vor 44 Jahren, aber viel neues ist auch entstanden. Wir bekommen eine gemütliche Box zugewiesen und man hat uns schon erwartet, denn wir haben uns ja gestern schon telefonisch vorangemeldet.
Im Hafenbüro schlucken wir ein klein wenig, denn die Hafengebühren steigen von Dover an kontinuierlich und heute sind wir im bisher teuersten Hafen. Dafür aber schöne Duschen, nur haben wir einen weiten Weg dorthin. Jetzt gibt es gleich etwas zu Essen, leckere Wraps und danach gehen wir bestimmt noch einmal an Land.
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Noch ein Hafentag in Portland

7/27/2026

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Portland Bill flößt doch reichlich Respekt ein und heute Morgen weht der Wind zwar schwächer als gestern, es sind trotzdem gute vier Windstärken aus Nordwest. Da fühle ich mich einfach nicht wohl, die Ecke zu runden. Dazu sind später noch gute fünf Windstärken angesagt und dabei muss man nicht weit draußen auf dem englischen Kanal segeln. Besonders nicht, wenn es morgen ein ruhiger und entspannter Törn wird.
So geht es nach einem gemütlichen Frühstück los und wir besichtigen Portland Castle, eine kleine Burg zum Schutz des natürlichen Hafens aus dem 16. Jahrhundert. Sie wurde von Henry dem VIII. erbaut. Sie liegt mit anderen Festungen verteilt um die Bucht ein Schutz für den Hafen gegen feindliche Schiffe. 
Danach düsen wir noch im Lidl vorbei und kaufen dies und das für das Abendessen und den morgigen Törn ein. Dann wechseln wir noch die Segel, denn ich denke, dass das Tradewindsegel uns morgen gut unterstützen wird. Danach wird entspannt im Cockpit gelesen, noch ein Pimms und ein Guinness in der Hafenkneipe getrunken. So geht ein Hafentag langsam den Ende entgegen. Aber ehrlich, wir haben beide Hummeln im Hintern und wollen endlich wieder los. So freuen wir uns auf das Ablegen morgen um acht Uhr.
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Ein fauler Tag mit Überraschungen

7/26/2026

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Der wind heult am Morgen immer noch durch die Takelagen im Hafen und Idefix ruckt an den Festmachern. Es ist immer noch kein Wind, um weiter nach Westen zu segeln. Ein Grund dafür ist das südliche Ende der Insel Portland, dort liegt Portland Bill mit seinen gefährlichen Tidenströmungen, die in Kombination mit Wind und Wellen sehr gefährlich werden kann.
Wir schlafen heute lang und stehen gemütlich auf. Ich hole noch Orangen im Lidl hier um die Ecke für unser Frühstück. Dabei gibt es einige Regentropfen. Die Wolken ziehen aber schnell durch und der blaue Himmel kommt zurück. Trotz des Windes ist die Grundtemperatur so hoch, dass wir nur in kurzen Hosen und T-Shirt unterwegs sind. 
Mich reizt es, das spannende Ende der Insel zu sehen und plane dafür eine Radstrecke, die nicht über die Hauptstraßen verläuft und das sorgt für Überraschungen.
Ich fahre direkt am Anfang, nur halb warm einfach mal gerade den Berg hoch. Das soll einmal eine Bahnstrecke gewesen sein, Wohl eine Zahnradbahn, aber es gibt schöne Ausblicke.
Danach geht es dann doch mehr über die normalen Straßen zu Portland Bill.
Der große Leuchtturm überragt alles und verdeckt auch ein wenig die Massen an Touristen, die hier hin pilgern und sich das Meer anschauen. Ich schaue auf das ruhige Wasser der Inshore Passage und die liegt verdammt nah unter Land, das wird spannend. Kurz dahinter ist die Waschmaschine der Overfalls deutlich zu erkennen. Es gibt in dem Bereich gefühlt keine Welle, die keine Schaumkrone hat und sich bricht. Dazu die hohen Wellen des Windes, es sieht mehr als spannend aus und dort möchte ich gerade wirklich nicht mit dem Idefix unterwegs sein. 
Nach dem ich zurück bin, genießen wir vor dem Abendessen noch einen Pimms und ein Ale in der Hafenkneipe in der Sonne.
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Wilde Unterschiede…

7/25/2026

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 Der Wind hat durch das Tief über Schottland in Verbindung mit dem Hoch über den Azoren gedreht und zugelegt. So bleiben wir auch ein wenig geplant in Portland kleben. So hole ich morgens die Fahrräder aus dem Bauch des Idefix heraus und baue die Klappräder zusammen. Mit Komoot habe ich die Fahrt nach Weymouth, der Hafen etwas nördlicher geplant und es sieht nach einer schönen Radstrecke aus. Überraschenderweise gibt es hier auch Radwege. Wohl ein Überbleibsel der Olympischen Spiele.
Wir nehmen Radtaschen und Beutel mit, denn neben dem Stadtbummel wollen wir auch ein wenig einkaufen. 
Wir radeln am Hafen los. Es geht erst einmal entlang der Verbindungsstraße, die über die schmale Landzunge geht, die die Insel mit einer kurzen Brücke, die die kleine Insel mit der großen Insel verbindet. Hinter der Brücke biegen wir auf eine ehemalige Bahnstrecke und fahren durch einen kleinen Urwald nach Weymouth.
In der Stadt sind wir, entgegen der letzten Tage nicht mehr allein. Plötzlich umgeben und Massen an Touristen, die hier Ihren Urlaub machen. Es wird geschoben und gedrückt, gehupt und wild gefahren, dazwischen wir Radfahrer. So pilgern wir ein wenig durch die Straßen, dabei schauen wir uns den Hafen an und sind froh, uns für Weymouth entschieden zu haben, denn in Weymouth schläft man gefühlt in einer der gut Frequentierten Kneipen am Hafen. 
Nach dem Stadtbummel fahren wir noch etwas an den Stadtrand und suchen in verschiedenen Supermärkten nach vegetarischem Hack und Kleinkram für die leckeren Wraps, die Nicole machen möchte. Wir finden auch die gewünschte Cola und fahren so gut beladen zurück zum Idefix. Heute Abend gibt es noch etwas vom spannenden Inder aus dem kleinen Ort hier am Hafen, der auf der Insel Portland liegt. Er hat auf jeden Fall das Essen original scharf gekocht…
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Von Seeungeheuern und dem Hafen im Hafen

7/24/2026

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Die Tide treibt uns immer noch früh aus dem Bett, damit wir mit der Strömung an den spannenden Stellen zur richtigen Zeit sind. Das gute ist, dass wir um diese Zeit schön sauber gemachte Toiletten vorfinden, denn die Reinigungskräfte sind auch zu der frühen Stunde im Hafengebäude unterwegs. Man grüßt sich freundlich. Dann steht die normale Morgenroutine an, Frühstücksbrote vorbereiten, Idefix segelklar machen und Kaffee kochen. Wobei es sich gerade nicht nach segeln anfühlt, das Wasser ist still und bleiernd. Aber die erste Schicht Sonnencreme lege ich schon auf, denn die Sonne lacht schon warm vom Himmel. Dann geht es los. Wir legen etwas früher ab, als geplant und motoren zum Wetsausgang des Solent.
Das ist schon die erste beeindruckend spannende Stelle des heutigen Tage. Das Fahrwasser, dass zu den Needles führt wird von einer Sandbank an der Westseite gesäumt und die Tiedenströmung wird hier zu bestimmten Zeiten sehr stark und schiebt Boote in Richtung der Sandbank. Da wir zum richtigen Zeitpunkt hier sind, können wir die Needls anschauen. Schon eine spannende Felskonstellation, die hier das Westende der Insel markiert.
An der Ansteuerungstonne, die gefühlt so groß ist wie der Idefix, nehmen wir Kurs West auf St. Albans Headund steuern die nächste spannende Stelle an, die im Reeds, dem englischen Handbuch für Segler, als beachtenswert beschrieben wird. Wir kommen mit dem schiebenden Strom und dem ruhigen Wasser gut voran. Dank der ruhigen Wetterlage nehmen wir den Inshore Weg an den Overfalls vorbei. Die breiten sich hier bis zu drei Seemeilen auf die See hinaus aus. Der Inshore Weg läuft zwischen Ufer und 300 Meter davon entfernt entlang. Das fühlt sich schon beeindruckend an, so nah am Ufer entlangzufahren.
Man kann hier trotz des flachen Wassers und der richtigen Zeit, sprich wir passieren die Passage bei wenig Strömung, das aufgewühlte Wasser erkennen. Idefix wir etwas unruhig und schaukelt, denn ein paar Ausläufer treffen auch den inneren Weg. Das Wasser ist hier um die 10 Meter tief, dann kommt, wie man auf dem Seekartenplotter erkennen kann eine Kante und von jetzt auf gleich zeigt die Logge 36 Meter Wassertiefe an. Diese Unterwasserhindernisse in Kombination mit starkem Tiedenstrom an den Landzungen sind der Grund für das aufgewühlte Wasser. Danach geht es einfach nur noch ruhig voran und wir vertreiben uns die Zeit mit Lesen und immer mal wieder Ausschau halten. Wenn man hier an die Seefahrer der alten Zeit denkt, kann ich gut verstehen, dass Sie an Seeungeheuer glaubten. Denn so plötzlich wie der Spuk anfängt, endet der auf dem Wasser.
Unser Ziel, die Marine im Portland Harbour, ist zur Zeit von Olympia in London entstanden. Hier vor Weymouth und Portland sind die olympischen Segelregatten ausgetragen worden und die Marina erinnert ein wenig an den Olympiahafen in Kiel-Schilksee. 
Was aber beeindruckend ist, die Marina ist ein Hafen im Hafen, denn sie liegt in dem ehemaligen Marine Stützpunkt der englischen Flotte. Es ist ein riesiger Hafen mit großen Wellenbrechern, der zwischen die Festland Landzunge von Weymouth und der Insel Portland gebaut wurde. Die Landzunge, die sich zwischen dem Festland und der Insel erstreckt, hat hier immer schon für einen geschützten Hafen gesorgt. Jetzt teilen sich diesen Ort die Segler mit Marineversorgern und Luxuslinern, wie der Aida. Derzeit laufen hier die englischen Meisterschaften in der olympischen ILCA (ehm. Laser)-Klasse mit beeindruckenden Feldern. Und was ich super finde, sie segeln die Regatten hier im geschützten und doch windsicheren riesigen Hafenbecken. 
In der Marina werden wir freundlich empfangen und bekommen einen schönen Liegeplatz zugewiesen. Es zahlt sich aus, dass wir vorher angerufen haben und um einen Liegeplatz gebeten haben. Auch die Infrastruktur vom Hafen ist gut. Auch ist der Hafen, außer halb des Solents wieder ein wenig günstiger. Nur die Wetterberichte für die nächsten Tage zeigen, dass wir hier wohl etwas kleben bleiben werden.
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Zu einem der schönen Orte auf der Isle of Wight

7/23/2026

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Heute lassen wir es langsam angehen und planen nur ein paar Seemeilen nach Yarmouth, einem der schönsten Orte mit Hafen auf der Insel. Die Strömung zieht früh nach Westen und so stehen wir nicht zu spät auf und genießen das Frühstück auf dem Wasser. Der Wind schläft heute Morgen auch noch und so motoren wir nach Yarmouth und packen unterwegs die am Morgen gesetzten Segel wieder ein.
Angekommen gibt es erst einmal ein wenig Huddel mit dem Strom, der mit fünf Pfund auch nicht gerade günstig ist. Am Ende, als wir aus dem Ort kommen, läuft er aber und wir haben kalten Sekt aus dem Kühlschrank. Dann machen wir uns auf in den kleinen süßen Ort. Ein wenig verträumt, nicht zu viele Touristen und doch verspielte Gassen und Orte. Der kleine Supermarkt der Stadt ist eher ein Feinkostgeschäft. So idyllisch stellt man sich England vor. 
Das Krabbensandwich von Nicole ist schon ein guter Auftakt, denn heute Abend wollen wir uns hier im Ort verwöhnen lassen.
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    Nimm teil an den Abenteuern des Segelboot Idefix und seiner Crew.
    Eine Waarschip 28LD.

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