Idefix' Reisen
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Widersprüche über Widersprüche - Ed Sheeran ist hier, wir erkennen ihn nur nicht

7/31/2025

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Dieppe ist ein Ort der Widersprüche. Auf der einen Seite schön und auf auf der anderen Seite angesammelt. Die Toiletten des Hafen lassen deutlich zu wünschen über, dafür liegt man in der Marina super geschützt und mitten im Trubel der Restaurants und der Stadt. Heute Morgen bin ich los und habe für unser Frühstück leckeres Baguette mit Körnern bei einem richtigen Bäcker bekommen. Das Frühstück in der Morgensonne war auch richtig lecker. Danach sind wir ein wenig durch die Einkaufsstraße gebummelt und haben die Geschäfte unsicher gemacht. Dabei gab es immer wieder spannende Seitenstraßen und stille Hinterhöfe zu entdecken.
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Am Nachmittag habe ich die Räder aus der hinteren Koje geholt und wir sind im nachmittäglichen Berufsverkehr zum Intermaché gefahren, einer der großen französischen Supermärkte. Am Ende war auch der ein wenig angegammelt und -  ähnlich wie in Belgien-  bekommt man in Frankreich auch nur wenig vegetarische Produkte zu kaufen. Aber wir wissen uns zu helfen und bekommen alles für die leckeren Wraps, die Nicole für heute Abend zubereitet hat. 
Während des Abendessens im Cockpit begleitet uns die Livemusik aus dem Lokal oben, oberhalb der Hafenmauer.
Aber da ist doch noch etwas, Ed Sheeran oder der heimliche Doppelgänger. Erst schräg hinter uns, heute dann neben uns liegt eine alte englische Westerly. Das besondere an ihr: Sie hat als Segelboot keinen Mast und der Eigentümer könnte auch Ed Sheeran auf heimlichen Sommerurlaub sein, zum Glück erkennen wir ihn aber nicht wirklich.
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Kurs Süd

7/30/2025

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Der Strom für den Kurs Süd treibt uns wieder früh aus dem Bett und dem Hafen. Das Ablegen klappt gut, nur das von mir geplante rückwärts aus der Boxengasse fahren geht dank des starken Stroms, der im Hafenbecken herrscht, schief und ich bremse und drehe dann mit Schwung über den Bug. Wir laufen trotzdem gut aus und motoren erst einmal gemütlich weiter mit Kurs Süd, Ziel Dieppe. Am Anfang beim Kaffee schaukelt es noch ordentlich, denn zum einen ist die Großschifffahrtsstraße nicht weit weg und die große alte Kaimauer reflektiert die Wellen und macht die See besonders unruhig. Je weiter wir uns vom Ufer entfernen, um ruhiger wird die See. Irgendwann entsteht erst eine Landthermik und die Segel  unterstützen ein wenig das Motoren. Später bildet sich eine leichte Brise aus West aus, die am Ende der Fahrt zu den angesagten 3 Bft. auffrischt. Mit dem gestern über den Reservekanister eingefüllten Diesel kommen wir so gerade bis in den Hafen.
Es ist aufregend, den Hafen von Dieppe anzulaufen, denn so weit bin ich noch nie mit dem Boot an der französischen Küste gewesen. Wir melden uns wie gewünscht bei Portcontrol und bekommen, genau wie das andere deutsche Boot, erst einmal keine Antwort. Der Hafencontroller hat ja die Einfahrtslichter auf Grün gestellt und wollte wohl eher nicht funken. Aber dann hat er sich doch gemeldet und uns die Einfahrt erlaubt.
Die Einfahrt war dann angenehm einfach und in der schon vollen Marina haben wir eine schöne Box vorn am Steg bekommen.
Auf dem Weg zum Hafenbüro entdecken wir unter den vielen Restaurants hier eines, das einen vegetarischen Burger anbietet, den wir uns heute Abend gönnen. Er ist spannend angerichtet und ist überraschend lecker. Wir genießen das Essen mit einem schönen Blick auf die Marina, die hier eingebettet in die Stadt von Dieppe ist. Wir lassen jetzt den Tag im Cockpit ausklingen und sind auf morgen gespannt. Ein Hafentag mit Ausschlafen ist geplant.
Da wir seit der Bootsmesse in Düsseldorf einen Stander vom Trans-Ocean--Segelverein besitzen und führen, sind wir schon von zwei Crews, die in die Karibik wollen, angesprochen worden. So ergeben sich schöne Gespräche am Steg.
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Die Stadt oder das Land der Widersprüche

7/30/2025

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Es ist noch früh am Morgen, denn die Tide für den Kurs Süd hat uns heute wieder früh aus dem Bett geholt. Als ich im Cockpit stehe, schaue ich zur Nordseite des Hafens und zwischen den beiden etwas usseligen Hochhäusern mit ihrem grauen Beton schaut der wunderschön beleuchtete Kirchturm hervor und erstrahlt mit seiner Schönheit aus der Altstadt heraus.
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Ein kleiner Nachtrag zur Natur...

7/30/2025

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Gestern haben wir im Fahrwasser von Dünkirchen unseren ersten Schweinswal oder vielleicht mehrere gesehen, denn die Rückenflosse war nahe beim Idefix öfter zu sehen. Es ist einfach schön, wie sich die Tiere immer weiter vermehren und sich mit dem Lebensraum von uns Menschen akklimatisieren, denn eigentlich dringen wir in die Reviere der Tiere ein. Das gilt auch für die Robben, denn heute war Tag der Robben, eine Walflosse habe ich nur kurz am Morgen in der Ferne gesehen. Robben sind immer wieder nah an den Idefix heran gekommen und haben sich sehr genau und lange angeschaut, wer gerade im Revier stört. Es ist aber immer wieder schön, diese so großen Raubtiere aus der Nähe zu sehen und ein wenig beobachten zu können.  
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Die Kirmes und steile Wege...

7/29/2025

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Die Kirmes tobt, der künstliche Nebel wabert umher und der Hafen steht kurz vor Niedrigwasser, somit wird der abendliche Weg zum Zähneputzen sehr spannend. Die Rampe hinauf zum Hafengebäude ist so steil, dass es einem Klettersteig im Hochgebirge nahe kommt, hinauf, wie herunter.
Mal schauen wie wir jetzt schlafen können, denn Morgen schellt der Wecker wieder früh... 
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Auf zu neuen Ufern und dann lieber schnell weiter...

7/29/2025

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Wir schaffen es wieder kurz vor dem Weckerklingeln wach zu werden. Zum Glück ist es heute etwas später und wir starten in einen Tag mit blauen Himmel. Wir starten mit unserem normalen Trott und kurz vor dem Auslaufen kochen wir den leckeren Kaffee, den es draußen auf dem Wasser gibt. Der schnelle Wettercheck gibt keine neuen Informationen.
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Wir legen entspannt ab und können direkt auslaufen. Es weht eine leichte Brise aus West und so motoren wir erst einmal gegen den Wind entlang des Fahrwassers für den Hafen von Dünkirchen. Zeitweise kommen wir unterstützt durch die Fock etwas schneller voran. Heute begleiten uns viele andere Segler, die vor und nach uns auslaufen. Es wird gefühlt richtig voll auf der großen Nordsee. Anfänglich haben wir noch etwas Gegenstrom, aber schnell wechselt er und schiebt Idefix zügig in Richtung Calais voran.
Die Einfahrt von Calais ist recht spannend und gefühlt kann man einfach zur Einfahrt hin fahren. Nur hat die starke Strömung im Kanal hier aber andere Ideen und eine flache Sandbank parallel zur Einfahrt aufgebaut. Dazu noch eine Art Barre unterwasser angespült. An der Barre sinkt die Wassertiefe innerhalb von kurzer Zeit von 26 auf 9 Meter. Klar, dass hier auch bei wenig Wind Brandung entsteht. Olli hat natürlich den kürzesten Weg abgesteckt, der über die Barre geführt hat. Es hat kurzfristig für Nervosität und kurz zu einem stampfenden Idefix geführt. Dann ging  es normal weiter nach Boulogne-sur-Mer und der Kurs führt entlang der schönen und bekannt Nasen, Cap Blanc Nez, sowie Cap Gris Nez.
Die Einfahrt in Boulogne ist spannend, es gibt viele Betonmauern, die wohl noch aus dem letzten Krieg übrig sind. Darin viele untiefe Flächen und ein schlecht betontes Fahrwasser. Wir machen es uns einfach und folgen den niederländischen etwas größeren Segelbooten in den Hafen. Hier finden wir eine gute Box und vertäuen Idefix gut. 
Nicole sagt, "schau mal, da oben können wir heute Abend tanzen gehen und für die WDR4 Disconacht üben...Oh nein..."
Am Hafen ist eine große Kirmes und sie erwacht so langsam zum Leben, nachdem wir vertäut sind. Das wird spannend :-)
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Im Hafenbüro gibt es ein paar lokale Kleinigkeiten vom Hafen und der Umgebung zu kaufen. Wir nehmen noch eine Opale Cola mit und ein helles Bier aus dem Ort. Das gibt es sogar direkt gekühlt. Die Opalküste und seine Hauptstadt hat auch spannende Seiten.
Da wir wieder schnell voran gekommen sind, bummeln wir noch ein wenig los und schauen uns ein wenig die Stadt an. Boulogne-sur-Mer ist schon eine größere Stadt und es gibt noch eine alte Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert mit einem schönen verträumten Stadtinneren darin. Natürlich gehört auch die Caféstraße dazu, aber es ist ein schöner Ort, der sich heute noch beschützt anfühlt.
Ansonsten bringt die Stadt den normalen Trubel mit sich und wir sind froh, morgen wieder auf dem Wasser sein zu können und die Ruhe auf dem Meer zu genießen.
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Idefix mit Raketenantrieb

7/28/2025

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Wir wachen kurz vor dem Weckerschellen auf. Draußen heult gefühlt der Nordwind. Es ist Hochwasser und Idefix ruckt im Schwell an seinen Leinen und möchte los. Ich schaue mir die Windprognose und die Messwerte an. 4 Bft., so wie angesagt und auch gemessen. Es gibt zwei Reffs ins Großsegel und die schon im Hafen. Aber erst einmal in den Tritt kommen und Kaffee kochen, damit wir gut in den Tag starten können. Nicole mag die Brote erst unterwegs schmieren.
Also Leinen los und Kurs West in den Urlaub, Heading "Teppich von Bayeux".
Hoch am Wind kann ich den Hafen von Zeebrugge anliegen und die 4 Bft. sorgen für einen schnelle Fahrt. Ehe ich mich versehe und der Kaffee ausgetrunken ist, funke ich mit Portcontrol von Zeebrugge und bekomme zur Antwort, dass kein Traffic geplant ist und wir die Einfahrt kreuzen dürfen. Natürlich rauscht in dem Moment noch das Baggerschiff um die Hafenecke. Das treffen wir auf Abreisen von Cadzand immer wieder an.
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Hinter der Ecke von Zeebrugge kann ich ein wenig abfallen und der Strom schiebt uns dazu auch noch an. So rast Idefix über die leergefegte Nordsee. Im Moment sind wir noch alleine unterwegs. Nur die grauen Wolken begleiten uns und türmen sich auf. Sie locken auch den Wind und so können wir weiterhin schnell entlang der belgischen Küste mit Kurs Frankreich segeln. Hier und da kann man an Land die Regenfahnen unter den Wolken sehen. Zum Glück bleiben sie dort und die Sonne schaut über den Wolken hervor. Es klart immer weiter auf und so haben wir einen schönen sonnigen Segeltag bei gutem Wind.
Es ist kaum zu glauben, wir haben nur siebeneinhalb Stunden bis Dünkirchen gebraucht. Idefix hat wirklich den Raketenantrieb verwendet oder Nicoles Unterwasserschiffschrubben hat sich richtig gelohnt und wir sind jetzt immer so schnell. Jetzt liegen wir im Port du Grand Large in einer gemütlichen Box neben zwei jungen deutschen Weltenbummlern aus Wismar mit einer schönen Contessa 32.
Gerade lassen wir es uns mit einem kühlen Glas Weisswein, den Nicole im französischen Supermarkt ausgesucht hat, gut gehen und den rasanten Tag ausklingen.
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Auf zum Teppich von Bayeux

7/27/2025

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Der Sonntag starte wie ein normaler Samstagmorgen, wenn wir zum Boot fahren. Heute sind die Taschen nur ein wenig voller, denn wir starten in den Sommerurlaub und wollen an der französischen Küste den Teppich von Bayeux erkunden.
Der Teppich erzählt die Geschichte von Wilhelm dem Eroberer, der in Hastings angelandet ist und England erobert hat. Das ganze fand im Jahr 1066 statt. Letzten Sommerurlaub haben wir uns Hasting angeschaut, dann ist dieses Jahr der Teppich an der Reihe. Wir haben auch noch Glück, denn die Franzosen wollen Ihn den Engländern leihen. Also müssen wir uns ein wenig beeilen.
So ist nach dem Schmieren der gerade gekauften Brötchen das Auto schnell gepackt und wir rollen los zum Idefix. Auf dem Weg gibt es noch einen Abstecher zum Einkaufen und dann verstauen wir alles für den Urlaub im Idefix. 
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Wir nehmen uns für alle genügend Zeit und so bereite ich noch die eine und andere Kleinigkeit vor. Gerade die elektronische Selbststeueranlage soll uns auf den langen Strecken entlang der Opal-Küste, die zum Pas de Calais gehört unterstützen. Beim Segeln macht das die Windselbststeueranlage, Spitzname Windy, und unter Motor die elektrische.
Abends lassen wir es uns noch bei unserem Lieblingsitaliener in Cadzand, dem L'Angolo, verwöhnen.
So kann der Urlaub starten.
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Klimaerwärmung, warmes Nordseewasser, Algen und Bootsgeschwindigkeit

7/19/2025

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 Beim letzten Segeln hat sich das Einlaufe in den Hafen unter Motor komisch angefühlt. Mit Hilfe einer Rohrkamera haben wir uns dann das Unterwasserschiff angeschaut und uns den Algenbewuchs an der Schraube, aber auch am Rumpf anschauen können. Das macht den Idefix einfach langsam. 
Leider wirkt sich hier auch die Klimaerwärmung negativ aus. Zum einen wird die Nordsee wärmer und die Sonnenstrahlung fördert dann den Wachstum der Algen auf dem Rumpf. Ich hatte vom letzten Wochenendbesuch die Badeleiter herunter geklappt gelassen. Auch hier hat sich in dieser kurzen Zeit ein deutlicher Algenbewuchs auf dem glatten Edelstahl gezeigt. Das Gute ist, dass ich ihn einfach entfernen konnte. Die weiche Bürste hat hier gute Dienste geleistet.
Auf der Fahrt haben wir alle möglichen Neoprenanzüge ins Auto gepackt. Jeder von uns hat die am Freitag daheim auch schon heimlich anprobiert, um zu schauen, ob man noch hineinpasst. So geht es heute erst einmal gemütlich mit einem guten Frühstück los, dann krame ich das SUP aus dem Vorschiff und pumpe Luft hinein. Die angesagten Wolken sind zum Glück eine dünne hohe Wolkendecke und die Sonne wärmt sehr intensiv. 
So klettern wir in die Neos und gehen mit dem SUP ins und aufs Wasser. Ausgerüstet mit weichen Platikschabern, Handbürsten und dem Bordschrubber. Mit dem Schrubber bekomme ich die Seiten gut freigeschrubbt und die Algen lassen sich leicht vom Unterwasserschiff abschrubben. Das freut die kleinen Fische, die uns umschwärmen und die Berge von im Wasser treibenden Algen fressen.
Nach dem der Rumpf rundherum schon gut aussieht, taucht Nicole hinab zur Schraube und fängt sie an zu bearbeiten. Immer wieder taucht sie hinunter und befreit die Flügel von den Algen. Sie taucht bestimmt fünfzehnmal hinunter zur Schraube und das schlaucht reichlich. Aber so richtig möchte sie trotz leicht blauer Lippen nicht aus dem Wasser. Noch mal kurz tauchen und nachschauen, ob der Rumpf wirklich von allen Algen befreit ist.
Nach dem ich Ihr dann doch aus dem Neopren geholfen habe, probieren wir auch direkt aus, ob der Idefix wieder schneller geworden ist. Wir legen ab und düsen unter Maschine zur Hafeneinfahrt und bei 1500 Umdrehungen pro Minute der Maschine fahren wir auf dem GPS über fünf Knoten. Das ist super, so kommen wir zügig voran und können in den Urlaub nächstes Wochenende starten. 
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    Nimm teil an den Abenteuern des Segelboot Idefix. Einer Waarschip 28LD.

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