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Heute ist das Ende eine langen vollen Woche. Zum einen steckt uns noch der Umzug in den Knochen, immer noch muss eine Kiste nach der anderen geleert und in die Schränke verbracht werden. Dazu stand heute Nicoles Wohnungsübergabe an, was uns alle nervös gemacht hat. Aber der neue Eigentümer war angenehm und so ist die Übergabe schnell über die Bühne gegangen. Danach haben wir Brötchen geschmiert, das Auto beladen und uns auf den Weg zum Idefix nach Cadzand gemacht. Die Autofahrt ist trotz des langen 1. Maiwochenende gut verlaufen. Nur in Antwerpen hat es ein wenig Stau gegeben. Bei unserer Ankunft in Cadzand ist die Sonne auf den letzten Metern im Meer versunken und hat für ein wundervolles Licht am Abendhimmel über der Nordsee gesorgt.
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Der Wetterbericht daheim sprach immer von Tiefdruckgebieten und Sturm, aber wirklich bei uns? Die Wind-App hatte dieWindgeschwindigkeiten immer wieder nach unten korrigiert und meisten liegen die richtig. Wie man auf der Grafik sieht, lag der Wetterbericht nicht ganz richtig und der Wind ist in der Nacht immer weiter angeschwollen. Das führt hier in Cadzand immer dazu, dass man durch den vom Strand verwehten Sand eine Peelingmassage bekommt, wenn man den Kopf aus dem Boot steckt. am Ende Wellness pur. Der Morgen ist dann irgendwie so, als wären wir hier nie über Winter eine Zeit nicht gewesen. Ich werde um kurz vor acht Uhar wach, ziehe mich an und mache mich auf zum Spaladen mit den guten Brötchen. Die Schlange am holländischen Bäcker ist wie gewohnt extrem lang, es ist halt Ferienzeit. Ich bekomme alles für unser Osterfrühstück und drehe meine Runde am Strand zur. Gerade versucht der erste Surfer in der Früh die Wellen auszunutzen, die an den Strand rollen, über den, wie auch die Wege immer noch der Sand geweht wird.
In den Niederlanden ist Ostern nur am Montag ein Feiertag. So ist der Idefix gestern ins Wasser gekommen. Er hat die eine Nacht am Steg der Delta Werft gut überstanden, denn er liegt dort im Sonnenlicht für uns. Wir starten heute recht üh und wollen gegen zehn Uhr in Bresekens sein. Wenn wir dann losfahren, schaffen wir es mit einer Kombination aus Stillwasser und noch leicht schiebendem Strom gut rüber zur Marina von Cadzand. An Segeln ist noch nicht zu denken, zum einen kommt der Wind genau von vorne und so schnell ist der Idefix nach dem Winter dann auch nicht aufgetakelt. So motoren wir bei angesagten drei Windstärken und leichter Welle durch die Sonne. Unterwegs überholen wir noch einen Stegnachbarn, der das Boot auch überführt. So langsam geht die Saison wieder los. Im Hafen erwartet uns schon Arno, unser Hafenmeister und zeigt uns die neue Box. Wir liegen jetzt etwas weiter weg von der Stegecke mit den offenen Motorbooten und haben einen kleinen Segler, eine alte Neptune, als Nachbarn. Danach rase ich noch mit dem Rad zurück nach Breskens und hole das Auto. Bei dem guten Rücken Wind kann ich trotz der vielen Urlauber schnell unterwegs sein. Ansonsten genießen wir noch den Sonnenschein, spazieren etwas am Strand entlang und lassen die Seele baumeln.
Der Abend klingt mit Wraps und leckerem alkoholfreien Sekt zum Start in die Saison aus. |
AuthorNimm teil an den Abenteuern des Segelboot Idefix und seiner Crew. Archives
May 2026
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